Mittwoch, 24. Februar 2016

Wie geht man damit um ?




Wie geht ihr mit Bösen Worten oder Kommentaren um ?
Dies frage ich mich in letzter Zeit immer wieder. Egal auf welchem Account man geht, man findet immer böse und verletzende Kommentare. Dabei frage ich mich immer wieder WIESO ? Wieso verschwendet eine Person ihre Zeit mit Menschen die sie nicht mag. Wenn man jemanden nicht mag oder unsympathisch findet, dann beschäftigt man sich doch nicht mit ihr ? Oder ? Wieso macht es einem "Spaß" andere zu verletzen oder zu beleidigen ? Gibt das einen Inneren Kick oder was ist es ? Teilweise finde ich es echt erschreckend was gerade bei größeren Youtubern oder Bloggern in den Kommentaren steht: Schwul, Häslich, Dick, Magersüchtig, geh sterben usw. Reine Beleidigungen, die möglicherweise ziemlich verletzend sind und überhaupt nichts mit Konstruktiver Kritik zu tun haben. Verteidigt man sich, heißt es sofort: du kannst nicht mit Kritik umgehen, du musst damit rechnen, dass andere dass nicht Mögen, was du tust. Ich habe den Tiefsten Respekt vor denen, die solche Kommentare nicht an sich ran lassen. Ich glaube, dass darf man auch wirklich nicht - daran würde man sonst auf Dauer irgendwann kaputt gehen. Nicht nur im Internet, nein auch im Realen Leben gibt es solche Bösen Menschen. Menschen die nur darauf auf sind, Fehler bei anderen zu suchen, in die offene Wunde noch Salz zu streuen und immer noch eins rein würgen. Ich denke es geht vielen von euch so, die sich öfters genau damit auseinandersetzten müssen. Auch ich muss es mehrmals die Woche, auch manchmal täglich. Für mich ist es jedesmal wie ein kleiner Schlag. Und genau deswegen schreibe ich diesen Post, um euch zu zeigen, dass es vielen so geht. Wie können wir damit umgehen ? Vielleicht sollten wir uns nicht an den Bösen Dingen festhalten. Überlegt mal, wie viele Liebe Worte bekommt ihr am Tag zu hören ? Wie viele Menschen sind froh euch zu haben ? Und eine Person soll einem all die lieben Worte kaputt machen ? NEIN... genau, dass darf eben nicht so sein. Wir sollten doch viel mehr uns mit den netten Sachen beschäftigen, mit den Menschen die uns lieben. In letzter Zeit wird mir dies wirklich immer mehr Bewusst. Und genau daran werde ich arbeiten und du ja vielleicht auch ? Ich bekomme sehr viel Feedback von euch zurück, täglich bekomme ich so wunderbare Nachrichten von euch wo ich mich jedesmal so arg darüber freue. Ich kann euch wirklich sagen, dass ihr ganz wundervolle Menschen seid und euch von niemanden runter ziehen lassen sollt. Niemals! Habt mehr Selbstvertrauen, glaubt an euch selber. Wenn andere an euch glauben, dann müssen wir das auch lernen. Manchmal hilft es schon, wenn man weiß, dass es anderen auch so geht.  Fühlt euch gedrückt, eure Melina

(Bilder via Google)

Donnerstag, 11. Februar 2016

Wie ich die Angst vor dem Autofahren überwunden habe ?





Meine lieben, einer neuer Blog post und dieses mal über ein sehr wichtiges Thema. AUTOFAHREN. Eine ganz liebe Followerin hat mich gefragt, ob ich nicht einen Blog post darüber schreiben könnte, da viele von euch vielleicht wissen, dass ich furchtbare Angst vor dem Autofahren hatte. Aber nun von Anfang an. Als ich 18 geworden bin, war es für mich kein besonderer Tag. Obwohl 18 eigentlich bedeutet: Frei sein und endlich Autofahren zu dürfen. Pusteblume. Ein Führerschein bedeutet Geld. Ja und woher nimmt man bitte die 1.500 - 2.000 € her ? Mama Papa ? Bei mir war es nicht so, deswegen wollte ich auch keinen machen, da ich von dem Geld lieber in den Urlaub nach Amerika geflogen bin. Gestört hat es mich nie wirklich, bis ich irgendwann gemerkt habe, dass man vielleicht schon ein bisschen abhängig von anderen dadurch ist. Manchmal fährt der Bus eben nicht dort hin wo man möchte und wenn dann nur zu strikten Zeiten. Als ich dann meinen Ausbildungsplatz bekommen habe, der 30 min von mir mit dem Auto entfernt war, wusste ich, es wird langsam Zeit. Ich hatte minus Lust auf jeden Tag Zug zufahren, dann in den Bus umzusteigen und nochmal 15 min zu laufen. Ne ne ne. Mein Freund hat mir dann seine alte Fahrschule empfohlen, wo Glücklicherweise sein Kumpel Fahrlehrer war (er hat seinen Führerschein bei dem Papa davon gemacht) Durch Fabios Kumpel fiel es mir also ein bisschen leichter den Führerschein anzufangen. Die ersten Landstraßen Fahrten waren für mich die Hölle. Ich war viel zu ängstlich, hatte angst einen Unfall zu bauen, Angst vor den anderen Autofahrer, Angst, dass ich vielleicht zu spät reagiere im Ernstfall. Wollte kein Gas geben und hab jedesmal danach fast geweint. Dann kam der Tag der Tage: Die Prüfung. Ich hatte glaub ich noch nie so Angst vor etwas, und meine Beine bestanden aus Wackelpudding. Gott sei dank, war der Prüfer ein so so so lieber Mensch, der mir wirklich die Angst genommen hat. Als ich dann fertig war, wollte ich nur noch aus dem Auto raus, ich wollte nicht mal mehr wissen ob ich bestanden habe :D einfach nur raus aus dem Auto. Der Prüfer meinte dann: Sitzen bleiben, du hast Bestanden, herzlichen Glückwunsch! Da hatte ich ihn, konnte es nicht glauben und war stolz wie Oskar. Nächstes Problem ? Führerschein ohne Auto bringt gar nichts. Also machten wir uns auf die Suche. 3 Autos wurden mir gezeigt und ich hab mich sofort in SCHNELLI verliebt. Eine Nacht darüber geschlafen und ich war mir sicher, ich will meine Schnelli. Gefahren bin ich nach meinem Führerschein übrigens nicht, da ich nicht das Auto von meinem Freund zerstören wollte und irgenwie kam ich auch nicht mit seiner Kupplung klar. Von einem Diesel zu einem Benziner ist halt schon ein kleiner Unterschied im Anfahren. Als Schnelli dann da war, war ich wirklich verliebt. Die erste Fahrt lief super. Und dann fing alles an. Mitten auf der Straße beim Anfahren hat Schnelli den Geist aufgegeben, holperte nur noch und alle möglichen Zeichen fingen an zu blinken und das an einer Kreuzung... ich mittendrin. Ich wusste nicht mehr was ich machen sollte, hab Fabio angerufen und er kam dann. Wir sind dann in die Werkstatt gefahren, Schnelli wurde kontrolliert und es wurde nichts entdeckt. Als es genau eine Woche wieder so war, dieses mal war meine Mama dabei, war ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch :D meine Mama hat sich dann an das Steuer gesetzt und als Schnelli dann wieder nur noch Holperte wusste ich, es lag nicht an mir. Wieder in die Werkstatt, dieses mal kam sie für 2 Wochen weg. Dann kam raus, dass mein Motor risse hatte und dass dadurch die Probleme beim anfahren kamen. Und ab da hatte ich Panik. An jeder Ampel hab ich gezittert... gehofft, dass Schnelli normal losfährt und nicht fast explodiert. Meine Beine haben vor Angst teilweise so gezittert, dass ich Schnelli fast abgewürgt hab. Das ging Tag für Tag so. Ich bin jedesmal eingestiegen mit der Panik, meine Schnelli stirbt wieder :D und daaaaannn fing das große Leuchten wieder an. Motorwarnleuchte ! Jedesmal als die aufgeleuchtet ist, hab ich angefangen zu weinen ( wie ihr vielleicht wisst, Werkstatt bedeutet auch gleichzeitig GELD ! ) Ich hatte aber nicht nur Angst, dass mein Auto wieder den Geist aufgibt.. sondern auch dass ich eben wie oben schon geschrieben. Fehler mache. Der Fahrlehrer sitzt nicht mehr neben einem, man ist auf sich allein gestellt. Ich bin wirklich nur die Strecken gefahren, die ich kannte :D und jedesmal als ich da war, hab ich mich wie der König gefühlt. Zurück zum Leucht Spiel: dies ging dann wirklich von Juli bis Oktober. Aber meine Angst hab ich zum Glück nach der zweiten Woche in der Ausbildung verloren, als ich jeden Tag 30 min hin und 30 min zurück alleine Auto fahren musste, Irgendwann hab ich gemerkt, Hey es macht ja total Spaß Auto zufahren, Musik an Fenster auf und laut mitsingen. Das hat glaube ich am meisten meine Angst gelindert. Sobald ich Angst hatte, hab ich ganz laut mitgesungen und irgendwann war die Angst weg :D also Leute, SINGEN im Auto wirkt wunder. Und daaaannnn stand ich im Stau im Oktober, und im Stau ist mein Kat explodiert und mein Auto wurde nicht mehr gekühlt und war heiß wie ein Ofen und hat nur noch gestunken. Dann war Schnelli 1 Monat lang weg :( in der Zeit musste und durfte ich dann Fabios 1 er BMW fahren. Es hat natürlich mega Spaß gemacht, auch wenn ich am Anfang Panik hatte : Ich kann doch nicht mit dem Auto fahren ? Das geht nicht, deine Kupplung ist doof, alles ist anders.... Aber auch das hat geklappt und ich hatte endlich mal mehr Ps unter dem POPO :D

Vielleicht macht euch der Post ja Mut. Jeder hat vor etwas Angst, bei mir war es das Autofahren. Aber manche Ängste kann man auch überwinden. Und wenn man das geschafft hat, kann man stolz auf sich sein. Mir macht Auto fahren jetzt super Spaß und ich liebe es, und das wird es dir auch machen sobald du dich sicherer fühlst :) Leider kann man wie bei Menschen nicht vorhersagen, ob es mal krank sein wird oder nicht. Das kann bei jedem Auto passieren, egal wie gut es geprüft worden ist. Ich hatte da am Anfang halt Pech, kann aber stolz sagen, dass ich mir dies alles selbst verdient und gekauft habe.


Das ende vom Lied Schnelli ist und bleibt mein Sorgenkind, aber ich hab sie lieb. Das erste Auto ist halt dass erste, an das  man sich immer dran erinnern wird. Und somit Hege und Pflege ich sie... auch wenn sie oft einfach durchdreht und Sachen macht, die man nicht verstehen kann :D auch wenn Lichter aufleuchten und auch wenn du die ganze Einfahrt voller Öl vollkleckerst, mag ich dich manchmal :D


TIPPS die ich euch geben kann:

- Fahrt so oft ihr könnt, übt so oft ihr könnt
- Musik an und habt vertrauen in euch, wenn ihr nicht fahren könntet, hättet ihr keinen Führerschein
- Achtet nicht nur auf euch sondern vor allem auch auf die anderen Autofahrer. Es bringt nichts wenn ihr Safe fahrt aber die Person die euch entgegenkommt nicht aufpasst. Fahrt für alle anderen mit! Fahrt vorausschauend, was kann der andere machen, was könnte gefährlich sein ?
- Wenn ihr Angst habt, fragt ob eure Mama oder euer Freund sich neben euch sitzen kann, am Anfang hilft es total.

Ich hoffe ich konnte euch helfen, fahrt immer Sicher und habt Spaß dabei,

eure Melina 


(Bild via Google)


 
© Design by Neat Design Corner